Die Konsensformel in „Arbeit und Freiheit“

NAMIK DURUKAN Ankara – Das Labour and Freedom Alliance, bestehend aus Labour Party (EMEP), Workers‘ Movement Party (EHP), Social Freedom Party (TÖP), Socialist Assemblies Federation (SMF) und Turkish Labour Party (TIP), entschied als Bündnis in der Sitzung des Vortages an der Wahl teilzunehmen. Bei dem Treffen wurde heftig darüber diskutiert, mit welcher Formel und welchen Listen das Bündnis in die Wahlen gehen würde. Trotz des Beharrens der HDP auf einer einzigen Liste forderte TİP, dass sich die HDP aus bestimmten Regionen zurückzieht und ihre eigenen Kandidaten unterstützt. Es wurde bekannt, dass in dem Treffen, das gelegentlich als Medium für bilaterale Gespräche diente, eine Einigung erzielt wurde, nachdem die HDP ihre Haltung geändert und der Vorschlag für eine gemischte Formel auf die Tagesordnung gesetzt wurde, um später technische Details zu prüfen. Demnach wird die HDP in 81 Bundesländern ihre Kandidaten von Grünen und Linker Zukunftspartei aufstellen. Gemäß der Konsensformel können Interessengruppen des Bündnisses Kandidaten aus der gemeinsamen Liste nominieren, und an einigen Stellen werden sie Listen mit eigenen Logos unter dem Dach des Bündnisses unter Berücksichtigung des Stimmenpotentials des jeweils anderen erstellen können. Damit wird der Forderung von TİP entsprochen, die in 41 Provinzen mit einer eigenen Liste an den Wahlen teilnehmen will.
Der andere Partner des Bündnisses, EMEP, wird heute klarstellen, ob er von HDP-Listen oder von eigenen Listen in die Wahl geht.
Sie werden nicht nominiert
Die HDP, die bereits Bewerbungen für die Wahlen erhält, wird die Bewerbungen der Namen, die das Verfassungsgericht verbieten will, nicht akzeptieren. Für mehr als 40 Abgeordnete der HDP wird ein politisches Verbot gefordert. Neben den Abgeordneten sind die Co-Leader Pervin Buldan und Mithat Sancar mitten unter denjenigen, die ein politisches Verbot fordern. Die Situation der Co-Generalführungskräfte in der Parteiverwaltung soll jedoch ausnahmsweise von der Entscheidung ferngehalten werden. Die Drei-Perioden-Regel im Parteiprogramm wird nicht ausgeweitet. Wer sich an diese Regel hält, wird am 14. Mai nicht kandidieren können.
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