Nachtverbot für Nistplätze für Schildkröten an 25 Küsten

Um gefährdete Meeresschildkröten zu schützen und sicherzustellen, dass die Jungtiere sicher das Meer erreichen können, gelten an 25 Stränden an der Mittelmeer- und Ägäisküste von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang Einreiseverbote. Mit dem Beginn des Schlüpfens von Meeresschildkrötenbabys an 25 Stränden in Muğla, Antalya, Mersin, Adana und Hatay wurden die Maßnahmen verstärkt.
Grüne Meeresschildkröten (Chelonia mydas) und Unechte Karettschildkröten (Caretta caretta), die zu den sieben Meeresschildkrötenarten gehören, die von der Internationalen Union zum Schutz der Natur (IUCN) als vom Aussterben bedroht eingestuft werden, nisten größtenteils im Mittelmeerraum in der Türkei. Es wurde ein Antrag zum Schutz von Meeresschildkröten an 25 Stränden gestellt, die von der Generaldirektion Naturschutz und Nationalparks (DKMP) entlang der Küste von Muğla bis Hatay festgelegt wurden. Als die Jungtiere aus den Nestern schlüpften, schickten die zuständigen Gouverneure Rundschreiben an die Gendarmerie, die Strafverfolgungsbehörden wie die Polizei und die zuständigen Behörden in den Regionen, in denen sie an die Regeln erinnert wurden, vom Verbot des Zutritts für Menschen und Fahrzeuge bis hin zu das Ufer bei Nacht bis zum Lichtverbot.
Dem Rundschreiben zufolge sind an 25 Stränden von 20.30 bis 05.30 Uhr morgens das Schwimmen, das Aufstellen von Zelten, das Anzünden von Feuer sowie das Betreten von Personen und Fahrzeugen verboten. Die verbotenen Niststrände für Meeresschildkröten sind wie folgt:
Ekincik, Dalyan, Dalaman, Fethiye (Muğla), Patara, Kale, Kumluca, Çıralı, Tekirova, Belek, Kızılot, Demirtaş, Gazipaşa (Antalya), Anamur, Göksu-Delta, Alata, Kazanlı (Mersin), Akyatan, Yumurtalık, Akkum alt Strand, Sugözü-Unterstrand, Botaş-Unterstrand, Holland-Unterstrand (Adana) und Samandağ, Samandağ Kale-Unterstrand (Hatay).
Die Verbote gelten bis zum 30. September. (DHA)
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