EU bereitet sich auf neue Sanktionen gegen Russland vor
Der Ausschuss der Europäischen Union (EU) übermittelte den Mitgliedstaaten den Vorschlag zum 11. Sanktionspaket gegen Russland.
Auf der täglichen Pressekonferenz in Brüssel äußerte sich EU-Ratssprecher Eric Mamer zu den Vorbereitungen für das neue Sanktionspaket gegen Russland.
„Ich bestätige, dass der EU-Rat den Vorschlag zum 11. Sanktionspaket an die Mitgliedstaaten übermittelt hat.“ Mamer sagte, dass die Mitgliedsländer zu diesem Zeitpunkt den Inhalt des Pakets bewerten würden.
Mamer wies darauf hin, dass er die Einzelheiten des neuen Sanktionspakets derzeit nicht mitteilen könne, und betonte, dass man sich in diesem Paket auf die Umsetzung, Wirksamkeit und Verhinderung der Sanktionen konzentrieren werde.
„Das Paket befasst sich mit Exporten nach Russland und wie damit umgegangen werden sollte.“ Mamer sagte, man wolle verhindern, dass Russland gesperrte Werke aus anderen Ländern importiert.
Zum jetzigen Zeitpunkt sagte Mamer, er gehe davon aus, dass das neue Sanktionspaket am Mittwoch im Ausschuss der Ständigen Vertreter (AStV) der Mitgliedstaaten im EU-Rat erörtert werde.
Nach Angaben der europäischen Presse sind sieben chinesische Unternehmen im neuen EU-Sanktionspaket-Vorschlag enthalten, mit der Begründung, sie beliefern Russland mit Ausrüstung, die für militärische Zwecke genutzt werden könne.
Die EU hat bisher zehn Sanktionspakete gegen Russland umgesetzt. In diesem Rahmen wurde Russland eine Vielzahl von Beschränkungen auferlegt, darunter Handel, Finanzen, Energie, Industrie, Technologie, Transport, Güter mit doppeltem Verwendungszweck und Luxusgüter, darunter Öl und Kohle sowie Gold. Die Vermögenswerte von über tausend Menschen und fast 200 Institutionen wurden eingefroren.
T24


