ChatGPT kann in Deutschland gesperrt sein

Beauftragter der Bundesregierung für den Schutz personenbezogener Daten und Informationsfreiheit Ulrich KelberIn einer Stellungnahme gegenüber der deutschen Wirtschaftszeitung Handelsblatt wies er darauf hin, dass Italien aufgrund der deutschen Bedenken hinsichtlich der Informationssicherheit durch die Sperrung des von Microsoft finanziell unterstützten ChatGPT auf Abwege geraten könnte.
Kelber, „Grundsätzlich ist eine solche Aktion in Deutschland möglich.“Mit seinem Wort erklärte er, dass das Blockieren von ChatGPT, das von der in den USA ansässigen OpenAI entwickelt wurde, in die Zuständigkeit der Staaten fallen würde.
Kelber stellte fest, dass Deutschland weitere Informationen von Italien über das Verbot angefordert hatte, und lieferte keine detaillierten Informationen über Deutschlands Plan, mögliches ChatGPT zu blockieren.
Was ist passiert?
Die italienische Datenschutzbehörde erklärte am 1. April, dass sie personenbezogene Daten italienischer Benutzer in illegaler Form gesammelt habe, und berichtete, dass der Zugang zu ChatGPT dauerhaft gesperrt sei, bis es die Anforderungen der italienischen Datenschutzstandards und -vorschriften erfüllt.
Die italienische Agentur, die eine Untersuchung gegen ChatGPT eingeleitet hat, zeigte auch, dass die Benutzer bei Verstößen nicht über das Verfahren zur Sammlung von Informationen informiert wurden.
Damit war Italien das erste westliche Land, das gegen einen von künstlicher Intelligenz angetriebenen Chatbot vorging.
Andererseits gaben die Datenschutzbehörden in Frankreich und Irland bekannt, dass sie sich an die italienische Datenschutzbehörde gewandt haben, um ihre Ergebnisse zu besprechen. (AA)
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