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Luftangriffe bedrohen Waffenstillstand im Sudan; Die Gefangennahme eines Labors mit tödlichen Krankheiten gibt Anlass zur Sorge

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T24 Auslandsnachrichten

Luftangriffe und das Wiederaufflammen von Kämpfen im Sudan bedrohten einen dreitägigen Waffenstillstand, während ein hochrangiger Hilfsoffizier sagte, die bewaffnete Beschlagnahme eines Labors für tödliche Krankheiten in der Hauptstadt Khartum habe eine potenziell „enorme Biogefahr“ geschaffen.

Nach den neuesten von den Vereinten Nationen veröffentlichten Daten hat die Zahl der Menschen, die bei den Zusammenstößen zwischen den Fast Support Forces (HDK) und der sudanesischen Armee ihr Leben verloren haben, 459 erreicht, und mehr als 4.000 Menschen wurden verletzt.

Als am Montag um Mitternacht der 72-Stunden-Waffenstillstand in Kraft trat, verstummten die Schüsse im Land in den ersten Stunden. Ziel des Waffenstillstands war es, den Verwundeten Zugang zu medizinischer Hilfe zu verschaffen und Menschen von fremden Staaten zu evakuieren.

Bei den elftägigen Auseinandersetzungen wurde zuvor dreimal versucht, einen Waffenstillstand zu erreichen, der jedoch nicht erfolgreich war.

Am Dienstag wurde trotz des Waffenstillstands ein Luftangriff auf die Stadt Omdurman durchgeführt, und mindestens eine der Bomben traf die Wohnung eines Zivilisten. In den folgenden Stunden wurde berichtet, dass eine Flugabwehrrakete auch eine Privatklinik getroffen und mindestens 10 Menschen verletzt habe. Es wurde berichtet, dass sich die Zusammenstöße im Norden von Khartum wieder verschärften.

Andererseits behaupteten verschiedene Medien, die tschadische Armee habe begonnen, sich dem Krieg als Partei der NGO anzuschließen.

Nima Saeed Abid, Repräsentantin der Weltgesundheitsorganisation für Sudan, erklärte, dass örtliche Techniker keinen Zugang zum nationalen Labor für öffentliche Gesundheit hätten. Das Zentrum hat Proben von Masern, Cholera und Polio.

„Die Krieger haben alle Techniker aus dem Labor geschmissen. Es steht jetzt vollständig unter der Kontrolle einer der Kriegsparteien“, sagte Abid.

Abid erklärte, dass die Beschlagnahme des Labors in bewaffneter Form ein sehr großes biologisches Risiko darstelle, und betonte, dass das Fehlen jeglicher Techniker zur Kontrolle des biologischen Materials Anlass zur Sorge gebe.

T24

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