Eine Tradition, die seit 25 Jahren besteht: Geistliche feierten mit der Öffentlichkeit auf dem Toleranzfriedhof

Der Stadtfriedhof, der Ende der 1930er Jahre in Mersin angelegt wurde, wurde zu einem wertvollen Symbol der Kultur der Einheit, da Bürger muslimischen, christlichen und jüdischen Glaubens nebeneinander begraben wurden. Der Stadtfriedhof, der 1938 vom damaligen Bürgermeister Mithat Toroğlu eröffnet wurde, zu einer Zeit, als die Rassen- und Religionsdiskriminierung weltweit ihren Höhepunkt erreichte, wurde zum Symbol der Kultur des Zusammenlebens in der Stadt. Auf dem Friedhof, der jedes Jahr an Feiertagen von Besuchern überschwemmt wird, liegen die Gräber muslimischer, christlicher und jüdischer Bürger.

Jedes Jahr am Eid al-Adha findet auf dem Toleranzfriedhof eine Zeremonie des Treffens der Religionen unter Beteiligung von Geistlichen statt. Die Zeremonie, die dieses Jahr zum 25. Mal stattfand, fand am 3. Feiertag statt. An der Zeremonie nahmen Imam Hidayet Yıldız, Roshan Cordeiro, der geistliche Vorsitzende der Italienisch-Katholischen Kirche Mersin, Coşkun Teymur, der geistliche Vorsitzende der Orthodoxen Kirche Mersin, und Erdoğan Sevin, Vorsitzender des Glaubenskomitees Mersin Cemevi, teil. Bei der Versammlung wurden Gebete gesprochen und Kirchenlieder gesungen. Nach der Zeremonie gratulierte der Klerus dem Volk.

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