Die Inflation in der Eurozone erreichte im Juli mit 8,9 Prozent ihren Höchststand

Die Inflation in der Eurozone erreichte im Juli mit 8,9 Prozent ihren Höchststand

Das Europäische Statistikamt (Eurostat) hat die jährlichen Inflationsdaten der Europäischen Union (EU) und der Eurozone für Juli veröffentlicht.

Dementsprechend stieg die Jahresinflation in der Eurozone, die im Juni bei 8,6 Prozent lag, im Juli erwartungsgemäß auf 8,9 Prozent. Die jährliche Inflation in der EU, die im Juni 9,6 Prozent betrug, stieg im Juli auf 9,8 Prozent.

Die besagte Inflationsrate wurde im Juli letzten Jahres auf dem Niveau von 2,2 Prozent in der Eurozone und 2,5 Prozent in der EU gemessen. Die Inflationsaufzeichnungen der Eurozone werden seit 1997 geführt.

Somit lag die Inflation im Euroraum im Juli auf dem höchsten Stand, der in den letzten 25 Jahren gemessen wurde, für die von Eurostat Informationen erhoben wurden.

Im Juli leisteten die Kraftwerke mit 4,02 Prozent den größten Beitrag zum jährlichen Inflationsanstieg im Euroraum. Es folgen Lebensmittel, Alkohol und Tabakwaren mit 2,08 %, Dienstleistungen mit 1,6 % und Nicht-Energiewirtschaft mit 1,16 %.

Im Juli betrug die Inflation 23,2 Prozent in Estland, 21,3 Prozent in Lettland, 20,9 Prozent in Litauen, 17,3 Prozent in Tschechien, 14,9 Prozent in Bulgarien, 14 Prozent in Ungarn, 7, 14,2 Prozent in Polen, 13 Prozent in Rumänien, 12,8 Prozent in Slowakei, 12,7 Prozent in Kroatien, 11,7 Prozent in Slowenien, 11,6 Prozent in den Niederlanden, Griechenland In Spanien waren es 11,3 Prozent, in Spanien 10,7 Prozent, in der griechisch-zypriotischen Verwaltung 10,6 Prozent und in Belgien 10,4 Prozent.

So erreichte die Inflationsrate in 16 von 27 EU-Mitgliedstaaten zweistellige Werte.

Die besagte Inflationsrate lag in Deutschland bei 8,5 Prozent, in Italien bei 8,4 Prozent und in Frankreich bei 6,8 Prozent.

T24

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