Inhaftiert in Manisa wegen des Verbrechens des „Widerstands gegen die Polizei“ Orhan Azman (24) beendete laut Thesen sein Leben im Arrestraum des Bezirksgendarmeriekommandos. Der Gouverneur von Manisa, Yaşar Karadeniz, gab bekannt, dass eine administrative und strafrechtliche Untersuchung eingeleitet wurde.
Der Vorfall ereignete sich gestern gegen 23.30 Uhr im Stadtteil Selendi. Orhan Azman, der auf seinem Motorrad unterwegs war, wurde am Democracy Square von Nachtwächtern angehalten. Es gab einen Streit zwischen Azman und den Wachen. Als die Diskussion zunahm, wurde eine Polizeigruppe als Unterstützung angefordert. Azman, so die These, leistete Widerstand durch Widerstand. Azman wurde daraufhin wegen „Widerstands gegen die Polizei“ in Gewahrsam genommen.
Azman wurde der Gendarmerie zur Anhörung übergeben, damit die Ermittlungen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft unparteiisch durchgeführt werden konnten. Der These zufolge beendete Azman, der zum Verhör im Gendarmeriekommando des Bezirks Selendi festgehalten wurde, sein Leben, indem er sich mit einem T-Shirt um den Hals am Fenstereisen des Haftraums erhängte. Azmans Leiche wurde zur Autopsie an das Izmir Named Medicine Institute geschickt. Während die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung einleitete, leitete das Büro des Gouverneurs von Manisa eine Verwaltungsuntersuchung ein.
Der Gouverneur von Manisa, Yaşar Karadeniz, stellte fest, dass Orhan Azman Selbstmord begangen habe, indem er sich gemäß den ersten Ermittlungen mit seinem Hemd in der Toilette des Haftraums erhängt habe, und dass der Vorfall nach Abschluss der benannten und administrativen Untersuchung klar werden werde. (DHA)
T24