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Die homophoben Äußerungen von Katars WM-Botschafter Khalid Salman, der diesen Monat Gastgeber der WM 2022 sein wird, stießen auf Reaktionen.
Im Gespräch mit dem deutschen öffentlich-rechtlichen Sender ZDF argumentierte der ehemalige katarische Fußballnationalspieler, dass Homosexualität „eine psychische Verletzung“ sei.
Salman sagte zur gleichen Zeit in Bezug auf „Homosexualität ist illegal“ in seinem Land: „Du musst unsere Regeln hier akzeptieren. Homosexualität ist haram. Weißt du, was haram ist?“ er sagte.
Rasha Younes vom Programm für LGBT-Rechte von Human Rights Watch sagte: „Es ist verschwenderisch und inakzeptabel, wenn Salman argumentiert, dass die Aufmerksamkeit für Sex genauso ,psychischer Schaden‘ ist.“
Human Rights Watch berichtete letzten Monat über Polizeigewalt gegen LGBTI-Personen in Katar. In dem Bericht wurde festgehalten, dass 5 Personen wiederholt von der Polizei geschlagen und 6 Personen sexuell missbraucht wurden. Katar bestritt die Ergebnisse dieses Berichts.
Letzte Woche sagte FIFA-Chef Gianni Infantino, dass „Menschen aller sexuellen Orientierungen zur Weltmeisterschaft kommen können“.
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