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In Brasilien hat die Beobachtermission der Regierung dem ehemaligen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro fünf Arbeitstage gegeben, um den von Saudi-Arabien geschenkten Schmuck im Wert von 3,2 Millionen Dollar an die Behörden zu übergeben.
Alle neun Mitglieder der Überwachungsdelegation stimmten dafür, dass Bolsonaro die Juwelen an die staatliche Bundesbank Caixa Economica übergibt.
Die Frist von fünf Werktagen beginnt, nachdem die Behörden Bolsonaros Anwälte offiziell informiert haben. Die Delegation sagte, dass dieser Prozess noch nicht begonnen habe.
Die Polizei leitete wegen Juwelen ein Ermittlungsverfahren gegen Bolsonaro ein, der sich seit Abschluss seiner Mission im Januar in den USA aufhält.
Laut brasilianischen Medien hat Bolsonaro die ihm geschenkten Juwelen nicht den Steuerbehörden gemeldet. Experten argumentieren, dass der ehemalige brasilianische Staatschef aus diesem Grund strafrechtlich verfolgt werden könnte.
Die Juwelen im Wert von 3,2 Millionen US-Dollar wurden im Rucksack eines Mitarbeiters von Bolsonaro am Flughafen Sao Paulo Guarulhos gefunden, als er von seinem Besuch in Saudi-Arabien zurückkehrte. Bolsonaro hingegen argumentierte über seinen Anwalt Frederick Wassef, dass der fragliche Schmuck gemeldet worden sei und es keine zufällige Unregelmäßigkeit in der Angelegenheit gegeben habe.
Andererseits hat das Bundesgericht entschieden, dass Bolsonaro die ihm von den Vereinigten Arabischen Emiraten angebotenen Waffen in die Sammlung des Präsidenten überführen soll.
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