Abwehr von Tieren gegen Seuchen

MELTEM SUN Ankara – In dem vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft erstellten Rundschreiben heißt es, dass Tausende von Tollwutimpfstoffen in die vom Erdbeben betroffenen Provinzen verschickt wurden, und es wurde auch vor Vektorkrankheiten gewarnt. In dem Rundschreiben wurde darauf hingewiesen, dass die Lebensmittelsicherheit und die menschliche Gesundheit nicht gewährleistet werden können, wenn nicht aktiv gegen Tierseuchen vorgegangen wird. In diesem Zusammenhang werden alle Elemente wie Müllhalden, die den Lebensraum von Straßenhunden ausmachen, rehabilitiert. Es wird sichergestellt, dass die lokalen Verwaltungen, die über keine Beobachtungsstelle für tollwutverdächtige Tiere verfügen, schnellstmöglich über ausreichende Ausrüstung verfügen. Impfungen werden landesweit im Kampagnenstil durchgeführt. Während dieser Zeit werden alle Hunde und Katzen, ob im Besitz oder nicht, geimpft. Auch die Zahl der versandten Tollwutimpfstoffe mit 81 wurde in das Rundschreiben aufgenommen. Demnach 22.000 nach Adana, die vom Erdbeben betroffen waren, 400 nach Adıyaman, 4.000 nach Diyarbakır, 4.000 nach Elazığ, 6.000 nach Gaziantep, 6.000 nach Hatay, 2.000 nach Malatya und 750 nach Kahramanmaraş Tausend, 3.000 900 Impfdosen wurden nach Şanlıurfa, 1.000 650 Dosen nach Kilis und 1.850 Dosen nach Osmaniye geschickt. Darüber hinaus belegte Istanbul mit 67.250 Dosen den ersten Platz bei der Menge des gesendeten Impfstoffs.

Auch der Tierrettungsdienst ist vor Ort.
Während die Rettungsbemühungen für Haustiere nach dem Erdbeben weitergehen, ist das „Animal Rescue Team“ der internationalen Organisation Human Society International (HSI) im Erdbebengebiet. Die Gruppe, zu der auch Tierärzte gehören, bietet direkte Gesundheitsdienste für Tiere, die aus den Trümmern gerettet wurden. Die in den USA ansässige Organisation arbeitet daran, die Bindung zwischen Mensch und Tier zu stärken und allen Formen von Tierquälerei zu widerstehen.
Staatsangehörigkeit



